LiNa e.V. Haltern am See -  Leben in Nachbarschaft - in den Medien

Ruhrnachrichten vom 20. Juni 2016 Im LiNa-Haus herrscht ein gutes Klima

Der Rohbau von LiNa wird im Rahmen der Klimawochen RUHR als Klimaschutzsiedlung NRW vorgestellt

Der ersteSpatenstich am 21. Oktober 2015 von Holger Steffe in der Halterner Zeitung

„An die Spaten!“, bat Norbert Hoffmann am Mittwoch den Architekten, Mitglieder der Kirchengemeinden, der Verwaltung, der Politik sowie des Vereins und der Genossenschaft „Leben in Nachbarschaft“ (LiNa). Es war das Signal für den Baustart des Senioren-Wohnprojektes am Hennewiger Weg.

Als einen bedeutenden Tag, der den Traum der zukünftigen Bewohner der Anlage wahr werden lasse, bezeichnete Hoffmann, Vorsitzender der LiNa-Genossenschaft, das Ereignis. Bei allen, die das Projekt begleiten, unterstützen und mit Kraft, Engagement und Geld in Gang halten, sei die Freude groß.

Wachstums-Musik

Mit Hinweis auf den bald beginnenden Baulärm sagte Norbert Hoffmann in Richtung der zukünftigen Nachbarn: „Ich hoffe, dass die Betroffenen diesen eher als Wachstums-Musik und nicht als Lärm empfinden.“
Bürgermeister Bodo Klimpel stellte den Startschuss als besonderen Punkt an den Anfang seiner Begrüßung. Wie auch bei manch anderem Projekt in Haltern, hätte es von der Ideenfindung 2007 bis zu diesem Termin halt ein wenig länger gedauert. „Das hat sich aber mehr positiv als negativ im Ergebnis dargestellt“, so Klimpel. Bevor auch er zum Spaten griff, wünschte er Bewohnern und Erbauern einen unproblematischen Verlauf und freue sich auf ein Wiedersehen beim Richtfest. Bei Brötchen, Sekt und Orangensaft wurde das freudige Ereignis von den Anwesenden gebührend gefeiert.

Gefälle im Gelände

Der Dorstener Architekt Hans-Georg Schmidt-Domogalla fiebert dem Baustart entgegen. In seinem Plan und Modell greift er die vorgefundene städtebauliche Situation auf und passt das große Gebäude mittels Torbögen in die vorhandene Bebauung ein. Glück habe man bei der Form des Grundstücks gehabt. Durch das Abfallen des Geländes Richtung Holtwicker Straße hätte man im hinteren Bereich die gewünschte Dreigeschossigkeit, am Hennewiger Weg aber die ebenfalls gewünschten zweieinhalb Geschosse. Er freue sich, dass er durch die versetzte Bauweise PKW-Stellflächen vor dem Haus und damit Platz für Feste habe gestalten können. Auch die großflächigen Laubengänge würden zu Begegnung und Unterhaltung einladen.

Schmidt-Domogalla geht davon aus, dass LiNa bei wenig Frost schon etwa im April oder Mai 2016 Richtfest feiern wird und die Bewohner im Dezember oder Januar ihre Wohnungen beziehen können.
„Ich weiß, dass die Bewohner gerne schon das Weihnachtsfest 2016 im neuen Haus feiern möchten. Versprechen kann ich es aber nicht“, so der Architekt.



 Stadt Haltern begrüßt Anerkennung des Wohnprojektes im Rahmen der Klimaschutzsiedlungen NRW  aus den Ruhrnachrichten vom 01.10.2015


Baugenehmigung für das Bauprojekt der Genossenschaft  aus den Ruhrnachrichten vom 18.07.2015

Pressemitteilung von LiNa e.V. zur Jahresmitgliederversammlung 2015

Der neue Vorstand von LiNa e.V.-

Haltern am See

von links nach rechts:

Dietmar Rüdiger,

Lambertus Kleine Stegemann

Vera Nolting

Hans Dieter Herbst


Pressemitteilung vom 16.03.2015


zur Mitgliederversammlung des Vereins LiNa e.V.-Haltern am See am 19. 02. 2015

Nach Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden erfolgen die Berichte des Vorstandes, des Kassenwartes und der Kassenprüfer mit Aussprache und Entlastung des Vorstandes. Nach Verabschiedung des bisherigen ersten Vorsitzenden Oskar Krüger, der sein Amt zur Verfügung stellt, wird Dietmar Rüdiger zum neuen ersten. Vorsitzenden gewählt. Lambertus Kleine Stegemann bleibt zweiter Vorsitzender, wie auch Hans Dieter Herbst Kassierer und Vera Nolting Schriftführerin. Dem Kassenprüfer Norbert Funke wird Herbert Simon zur Seite gestellt. Es werden 2 Satzungsänderungen beschlossen. Der Name des Vereins wird geändert in LiNa e.V. - Haltern am See - und die Vorstandswahl im Block ermöglicht. Der 2.Vorsitzende dankt Oskar Krüger und den Arbeitsgruppen für die geleistete Arbeit und stellt neue Mitglieder in den Arbeitsgruppen vor. Zum Abschluss stellt er die Ziele des Vereins und die Aktivitäten 2015 vor.
Ziel des Vereins LiNa e.V. - Haltern am See - ist es, Bürger über das Leben in einer Hausgemeinschaft zu informieren und Ihnen durch die Teilnahme an Vereinsaktivitäten ein Bild zu vermitteln, das Sie in die Lage versetzt, zu entscheiden, ob für sie ein Leben in einer solchen Gemeinschaft - sei es heute oder auch später - infrage kommt.

Vereinstermine des Jahres 2015: Jeden zweiten Dienstag im Monat ist offener Stammtisch in der Sythener Mühle ab 18:30 h  Boulen im Gahlen Park ab April in jeder geraden Kalenderwoche samstags ab 15:00 h
21. März: Aktion Sauberes Haltern 04. April ab 15 Uhr: Osterboulen, 05. Mai: Kohlemeiler Flaesheim, Juni: Jahresausflug nach Xanten, Juli: Picknick am Stausee Haltern, August: Floßfahrt auf der Stever, 08. September: Grillen in Sythen Oktober: Pilzzucht Lippramsdorf, 18.November: Cafekino Cinema 08. Dezember Adventsstammtisch
Das Motto des Vereins LiNa e.V. lautet: Gemeinsames Leben in Nachbarschaft macht Spaß, bringt Freude und schafft Freunde. Schwerpunkt ist der offene Stammtisch in der Sythener Mühle Hierzu sind alle interessierten Bürger willkommen. Dabei können sie den Verein kennenlernen und sich vorstellen und einbringen.
Gemeinsamer Sport und Spiele: fördern körperliche und geistige Beweglichkeit bis in´s hohe Alter. In einer lebendigen Gemeinschaft verhindert dies Altersisolation.
Durch Ausflüge und kulturelle Veranstaltungen. wollen wir körperlich und geistig fit bleiben.
Gesellige Zusammenkünfte mit Speisen und Klönen, mit Nachbarn und Freunden bewirken das Gleiche. Dabei treffen wir auch auf neue Gesichter mit neuen Ansichten und neuen Einsichten.

Kontakt zu LiNa e.V. - Haltern am See
Dietmar Rüdiger,
02364 929909,

Lambertus Kleine Stegemann, 02360 582,

Hans Dieter Herbst, 02364 8528,

Vera Nolting, 02364 14814

Internet: www.lina-haltern-am-see.de

E-Mail: info@lina-haltern-am-see.de




Neue Köpfe und Ideen zum Jahresprogramm von LiNa e.V. aus der Halterner Zeitung im März 2015

 Genossenschaften bauen heute preiswerte Bleiben für morgen aus dem Berliner Tagesspiegel vom 10.05.2014:

Seniorengenossenschaften in NRW

http://www.lsv-nrw.de/fileadmin/Dokumentenablage/lsv-nrw/Nun-reden-wir/NRW_Ausgabe_89.pdf

Schwerpunktthema Seniorengenossenschaft
Beispiel LiNa Haltern: Leben in der Nachbarschaft
Lange eigenständig wohnenI

Im August 2013 wurde die Wohnungsgenossenschaft LiNa – Leben in Nachbarschaft eG i.G. - gegründet. Ziel der Genossenschaft ist es, die vom Verein LiNa e.V. erarbeiteten Vorstellungen eines zentrumsnahen, seniorengerechten Wohnprojekts zu realisieren, das die Wohnvorstellungen der künftigen Bewohner berücksichtigt und ein möglichst langes eigenständiges Leben in der eigenen, barrierefreien Wohnung gewährleistet. Vorrangiges Ziel ist es, im Alter eine bessere Nutzung der lokalen Infrastruktur im Hinblick auf Einkaufs 

möglichkeiten, ärztliche Versorgung, sportliche oder kulturelle Aktivitäten zu erlangen. Ferner wird Wert auf die Erhaltung der Mobilität durch gut erreichbare öffentliche Verkehrsmittel gelegt. Es soll ein aktives und selbstbestimmtes Leben in guter Nachbarschaft praktiziert werden.


Presseinformation von LiNa e.V. und LiNa eG ( i.G.) vom 17.12.2013 zum Bauprojekt Hennewiger Weg

SCHMIDTplanung: Planskizze Bauprojekt Hennewiger Weg 13 – 15
SCHMIDTplanung: Planskizze Bauprojekt Hennewiger Weg 13 – 15

Am Dienstag, dem 17.12.2013 stellten LiNa eG i.G. und LiNa e.V. ihr geplantes Wohnprojekt am Hennewiger Weg 13 bis 15 allen interessierten Bürgern Halterns im Josefshaus vor.

LiNa steht für selbstbestimmtes nachbarschaftliches Wohnen im Alter, in dem ein Leben und Wohnen in Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, jedoch gemeinsam und aktiv gestaltet werden kann.

Seit 2007 entwickelte die Stadt Haltern das Leitbild einer seniorengerechten Stadt mit den Schwerpunkten Wohnen im Alter, selbständige Lebensführung, Mobilität, Gesundheit und Prävention.

Interessierte Bürger der Stadt gründeten am 13.10. 2010 den Verein LiNa e.V. - Leben in Nachbarschaft, um getreu diesem Leitbild am Heimatort fußläufig zum Zentrum ein gemeinsames Wohnprojekt zu verwirklichen, das einen altersgerechten Zugang zur Teilhabe am städtischen Leben, zu Einkaufsmöglichkeiten, zu ärztlicher Versorgung, zu kulturellen und sportlichen Aktivitäten sowie dem öffentlichen Verkehr ermöglicht.

Zentraler Punkt des Vereinslebens sind die offenen Stammtische jeweils am 2. Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr in der Sythener Mühle. Dort wird über Projektstand und Freizeitaktivitäten berichtet und diskutiert. Obwohl die Teilnahme freiwillig ist, hat sich herausgestellt, dass die Stammtische und Freizeitaktivitäten die Gemeinschaft immer mehr stärken. Durch Arbeitsgruppen wurden objektorientierte Besichtigungen und Gespräche mit Vertretern bestehender Wohnprojekte durchgeführt. Grundstückssuche, Finanzierungsmöglichkeiten und Objektentwürfe wurden in die Wege geleitet, sowie Vorbedingungen für die Realisierung des Projektes mit der Stadt Haltern, Banken, Verbänden und NRW-Ministerien erörtert.

Am 07.08.2013 gründeten 26 Mitglieder des Vereins die Wohnungsgenossenschaft LiNa eG i.G. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern früherer Arbeitsgruppen des Vereins. Für den Aufsichtsrat wurden ein Rechtsanwalt, ein Steuerberater und eine im Bereich Stadtplanung tätige Halternerin gewonnen. Ziel der Genossenschaft ist es, die Vorstellungen eines seniorengerechten Wohnprojekts zu realisieren, das durch bauliche Gegebenheiten den künftigen Bewohnern, die Mitglieder des Vereins und der Genossenschaft sein müssen, ein eigenständiges Leben in einer eigenen, altengerechten und barrierefreien Wohnung ermöglicht. Das Zusammenleben soll gut nachbarschaftlich zwischen Bewohnern und dem Verein wie auch der weiteren Nachbarschaft erfolgen. Dabei werden gemeinsame Aktivitäten der Vereinsamung im Alter entgegen wirken. Daher ist ein Gemeinschaftsraum für vielfältige Angebote wichtiger Bestandteil des Projektes.

Von der Stadt Haltern wurde die Option zum Kauf eines Grundstücks am Hennewiger Weg zugesagt, für das eine architektonische Vorplanung erstellt wurde. Angedacht ist ein zweigliedriger Baukörper, der über Laubengänge erschlossen, das natürliche Grundstücksgefälle nutzt, indem er zur Straße hin nur zweigeschossig erscheint. Eine optimale Geländeausnutzung erlaubt den Bau von 18 Wohnungen plus Gemeinschaftsraum. Die Wohnungsgrößen variieren von 48 m² bis zu 85 m². Die Hälfte der Wohnungen wird sozial gefördert. Der Einsatz regenerativer Energie und eine entsprechende Bauweise gewährleisten Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Es werden CO- Neutralität und Passivhaus-Standard angestrebt.

Die LiNa eG i.G. finanziert sich über Genossenschaftsanteile. Mit dem Kauf von Genossenschaftsanteilen erwirbt man Eigentumsanteile – in unserem Fall am Gebäudekomplex und dem Grundstück – nicht aber an einer bestimmten Wohnung. Wir sind somit gleichzeitig Eigentümer, Vermieter und Mieter. Eingezahlte Anteile gehen nicht verloren. Sie können selbst vererbt werden. Wer mehr Geld investiert hat, als zum Erwerb der Pflichtanteile erforderlich, kann seine Anteile veräußern oder auf ein anderes Mitglied übertragen. Ziel ist eine langfristige Geldanlage, für die nach Maßgabe der Generalversammlung eine jährliche Dividende gezahlt wird.

Halterner Zeitung vom 02.04.2014

Halterner Zeitung und WAZ vom 12.05.2014

Stellungnahme der Stadt Haltern vom 14.05.2014

Verwaltung widerlegt Vorwürfe

14. Mai 2014 Nicht unkommentiert lässt die Stadtverwaltung den Leserbrief von Herrn Ulrich Miram. Dieser hatte in der Halterner Zeitung vom 12. Mai beim Thema Grundstücksverkauf an LiNa einen fehlerhaften Ratsbeschluss und eine Enteignung der Bürger um 600.000 Euro unterstellt. Dazu erklärt der Technische Beigeordnete Wolfgang Kiski: „Herr Miram ist offensichtlich falsch informiert. Richtig ist vielmehr, dass es weder einen fehlerhaften Ratsbeschluss gibt noch Bürgereigentum unter Wert verkauft worden ist.“

Zu den Vorwürfen im Einzelnen:
Angebliche Enteignung der Bürger um 600.000 Euro:
Wie bei nahezu allen Grundstücken der Stadt wurde hier nicht vom Verkehrswert ausgegangen, sondern vom Bodenrichtwert. Dieser wird von Herrn Miram mit 280 Euro/qm angegeben, den Verkehrswert legt er für sich mal eben auf 350 Euro/qm fest. Diese Summe könnte nach Kiskis Worten höchstens nur dann erzielt werden, wenn man das Grundstück ausschreiben würde. Daraus errechnet aber Miram dann eine „Enteignung der Bürger“ um 600.000 Euro.
Abgesehen davon, dass Kiski aufgrund des nicht-öffentlichen Ratsbeschlusses zum Grundstücksverkauf keine Zahlen nennen darf, nennt er Beweggründe, die dem Leserbriefschreiber offenbar nicht bekannt sind oder die er nicht akzeptieren will. Denn es gibt vertraglich klar festgelegte gravierende Nutzungseinschränkungen und Verpflichtungen auf einem rund 1100 qm großen Teil der Fläche, die sich aus dem noch anzulegenden Mehr-Generationenspielplatz und der zwingend zu erhaltenden Wegeverbindung ergeben. Deshalb hat sich der Rat mehrheitlich – wie bei solchen Projekten stets üblich - für den Verkauf zum Bodenrichtwert an LiNa entschieden. Dabei spielen soziale Gesichtspunkte und der Modellcharakter eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund ist der Vorwurf, Geld verschenkt zu haben, falsch.
Angeblich fehlerhafter Ratsbeschluss:
Im für Grundstücksangelegenheiten zuständigen Haupt- und Finanzausschuss wurde am 25. März 2014 der Grundstücksverkauf ausführlich diskutiert. Wegen Klärungsbedarfs einer Fraktion wurde der Tagesordnungspunkt vertagt und in der Ratssitzung zwei Tage später erneut behandelt. Den Fraktionen wurden zwischenzeitlich alle gewünschten Informationen zur Verfügung gestellt. In der Ratssitzung wurden erneut Inhalte und Regelungen der Satzung und des Genossenschaftsvertrages erörtert. Dabei wurde u. a. ausdrücklich erklärt, dass es sich bei der „LiNa-Genossenschaft“ nicht um eine klassische Genossenschaft mit maximaler Gewinnerzielungsabsicht handelt. Zudem standen Vertreter der LiNa in der Sitzung für weitere Erläuterungen zur Verfügung. Hiervon wurde jedoch kein Gebrauch gemacht. Die Thematik war allen Fraktionen bei der Beschlussfassung im Rat bekannt. Im Ergebnis ging es um die Realisierung des „LiNa-Projektes“ in der vorgestellten Form.

Links zu Videos und Berichten

05.07.2014, Lokallust

Ein gutes Miteinander auf nachbarschaftlicher Basis

 

01.02.2014 Halterner Zeitung

Haus hat Modellcharakter

 

 09.11.2011 wm-tv auf you-tube

Leben in Nachbarschaft

 

 20.12.2013 Hans Deckendorf auf you-tube

Alternatives Wohnen im Alter mit LiNa

 19.12.2013 vfm-dülmen

LiNa baut ein Haus

 

Lokallust 01/2014 Seite 16f

Wohnen im Alter: Senioren erwerben Genossenschaftsanteile

 

Halterner und Recklinghäuser Zeitung de, Elisabeth Schrief 18.12.2013
Seniorengerechtes Haus geplant

 

Informationen für Senioren 2013
Wohnen in Gemeinschaft

 

Halterner Zeitung.de, 18-03-2013
Wohnprojekt LiNa, Kompromiss für Spielplatz soll Generationen verbinden

 

 

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