Archivierte Nachrichten  von und über LiNa  e.V. - Haltern am See - Leben in Nachbarschaft -


Jahreshauptversammlung von LiNa Leben in Nachbarschaft e.V. am 20.02.2014

 

Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden und der Wahl eines Protokollführers erfolgten die Berichte des Vorstandes, des Kassenwartes der Kassenprüfung mit anschließender Aussprache, Entlastung des Vorstandes  und Wahl eines Versammlungsleiters. Es folgten die Neuwahlen zum Vorstand des Vereins.Es wurden gewählt:

zum Ersten Vorsitzenden erneut: Oskar Krüger, zum Zweiten Vorsitzenden: Lambertus Kleine Stegemann, zum Kassenwart erneut: Dieter Herbst, zur Schriftführerin: Vera Nolting, zu Kassenprüfern: Gerd Goronzi und Norbert Funke.

Oskar Krüger bedankt sich im Namen des Vereins bei den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vereinsvorstandes und weiteren Mitgliedern für ihre Arbeit in der bisherigen Arbeitsgruppe „Architektur und Finanzierung des Wohnprojektes“. Er wünscht Ihnen in Ihrer neuen Aufgabe im Vorstand der Genossenschaft LiNa eG i.G. viel Erfolg und spricht die Hoffnung auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Verein aus.

Für die Vorbereitung und Durchführung der zahlreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr wird Franziska Jeschmann gedankt, die, wie auch der erste Vorsitzende, einen Ausblick auf die Aktivitäten der kommenden Monate gibt.

 

 

Der alte Vorstand von LiNa - leben in Nachbarschaft e.V. - Haltern am See -

bei der Eröffnung der Jahreshauptversammlung

von links nach rechts:

Erich Becker, Oskar Krüger, Dieter Herbst, Gisela Funke

Der neue Vorstand von LiNa - Leben in Nachbarschaft e.V.  - Haltern am See -

1. Vorsitzender:Oskar Krüger,

2. Vorsitzender:Lambertus Kleine Stegemann,

Schriftführerin: Vera Nolting,

Kassenwart: Dieter Herbst

 

Archivierte Presseartikel von und über LiNa - Leben in Nachbarschaft - e.V. - Haltern am See

Auf der Suche nach neuen Wohnkonzepten für Ältere Waz 02/2011

 

WAZ.de, 25.02.2011 Irene Stock

 

Auf der Suche nach neuen Wohnkonzepten für Ältere

Haltern am See. Alte Menschen nennt man sie schon lange nicht mehr. Die Senioren von heute sind die „Generation 50 plus“. Der Begriff steht auch dafür, dass alte Leute nicht automatisch pflegebedürftig und tatterig sind, aber vor einem besonders Angst haben: einsam zu werden. Um dem zu begegnen, machen sich einige auf die Suche nach neuen Wohnkonzepten.
So wie der Verein „Leben in Nachbarschaft“, kurz LiNa genannt, in Haltern am See. Ursprünglich von 15 Personen gegründet, zählt der Verein heute 24 Mitglieder und ist seit Ende Januar 2011 gemeinnützig. Nun ist der Verein auf der Suche nach einem Haus oder Baugrundstück, idealerweise zentral in Haltern-Mitte gelegen. „Man muss den Marktplatz mit dem Rollator erreichen können“, ist für Horst Nolting wichtig. In etwa drei bis fünf Jahren, so hoffen die Mitglieder, ist das Projekt realisiert. Im Kreis Recklinghausen ist diese Initiative und Wohnform bislang einzigartig.
Selbstbestimmt leben
Vera und Horst Nolting, 68, beide Mitinitiatoren des Projektes, umreißen die Vorstellungen der Mitglieder: „Wir wollen selbstbestimmt und in Eigenverantwortung leben, solange es möglich ist.“ Das Ehepaar wohnt in einem Eigenheim in Hullern, die drei Kinder sind weit weggezogen. Noch bietet das Dorf alle Annehmlichkeiten des Landlebens: Ruhe, die Natur vor der Haustür, soziale Kontakte, den Bäcker um die Ecke. Aber es gibt weder einen Arzt, noch eine Apotheke. „Man ist auf das Auto angewiesen“, sagt Vera Nolting. Und wer hilft, wenn das große Haus und der große Garten irgendwann zur Belastung werden? Ein Sohn ist kürzlich in ein Mehrgenerationenhaus eingezogen. „Das finde ich toll“, sagt Horst Nolting. Leider in Mannheim.
Die Hausgemeinschaft in Haltern am See sollte mindestens zwölf bis 15 Parteien umfassen, die Wohnungsgrößen zwischen 50 qm für Singles und 100 qm für Paare rangieren. „Wir sind kein Altenheim, jeder hat eine eigene Küche“, umreißt Vera Nolting ganz klar die Raumaufteilung im Haus. Dennoch soll es einen Gemeinschaftsraum geben. Dort könnten sich die Bewohner zu Kaffee und Kuchen, zu Vorträgen oder zum Fest treffen. Wer eine gewisse Distanz braucht, sollte kein Hehl daraus machen.
Geplant ist, einige Wohnungen mit öffentlichen Mitteln zu finanzieren, damit Bewohner mit Wohnberechtigungsschein einziehen können. „Wir wollen keine soziale Ausgrenzung aufgrund von Einkommensverhältnissen“, sagt Horst Nolting.
Nicht fehlen dürfe eine Gästewohnung mit Übernachtungsmöglichkeit für Kinder und Enkelkinder. Eine weitere Planungsvorgabe: Keinem Bewohner gehört eine Wohnung. Dahinter steht die Sorge, dass im Fall von Erbschaftsstreitigkeiten das Projekt auseinander brechen könnte.
Über die Finanzierung des 3-Mio-Euro-Projektes besteht noch keine Klarheit. Angedacht ist ein Genossenschaftsmodell mit Anteilsscheinen in Höhe von 500 Euro, für das sich auch Mitglieder gewinnen lassen, die selbst nicht in das Haus ziehen. Das Investorenmodell ist zwar nicht ausgeschlossen, hat aber Kritiker, weil die Bewohnergemeinschaft möglicherweise kein Mitspracherecht bei der Wahl neuer Mitbewohner hätte.
Ob die Gemeinschaft auch in schwierigen Lebenssituationen trägt, werde sich zeigen, sagt das Ehepaar Nolting. Um das Wir-Gefühl zu stärken und „sich gegenseitig besser kennen zu lernen“, planen die Bewohner in spe monatliche Treffen am Stammtisch, am Grill oder mit dem Fahrrad. „Wichtig im Zusammenleben ist, dass man weiß, worauf man sich einlässt. Dann ist die Unsicherheit weg und man fühlt sich besser.“

LiNa-Stammtisch traf sich erstmals in der Sythener Mühle

Am letzten Dienstag trafen sich die Mitglieder des Vereins LiNa e.V. "Leben in Nachbarschaft" erstmalig zum Stammtisch in der Sythener Mühle.
Der im vorigen Jahr gegründete Verein hat es sich bekanntlich zum Ziel gesetzt, ein Wohnprojekt in zentraler Lage Halterns zu entwickeln, in dem Seniorinnen und Senioren der Generation 50+ in Eigenständigkeit und Selbstbestimmung leben werden.
Seit dem letzten Herbst hat sich die Zahl der 15 Gründungsmitglieder bereits auf 26 erhöht und die Neugier weiterer Interessierter ist groß.
Zur Zeit nimmt die Planung konkrete Formen an. In den Projektgruppen
Finanzierung und Architektur wird fleißig gearbeitet.
Um sich darüber zu informieren, aber auch um sich persönlich besser kennenzulernen, treffen sich die Mitglieder jetzt jeden 2. Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Alten Mühle in Sythen.
Aber auch andere Aktivitäten sind geplant, z.B. ein Boule-Turnier am 26. Juni um 14 Uhr im Galen-Park. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

LiNa feiert Geburtstag Lokalkompass Haltern 10/2011

LiNa feierte den ersten Geburtstag.
„LiNa“ Leben in Nachbarschaft, der Verein, dessen Ziel es ist, auch in Haltern am See Wohnprojekte zu erstellen, in denen Menschen der Generation 50+ selbstbestimmt und mit Würde ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden gelassen und sinnvoll genießen können, feierte Geburtstag. Es traf sich gut, dass der regelmäßige „Stammtisch“ der jeden zweiten Dienstag des Monats in der Sythener Mühle stattfindet, auf den Vorabend der Gründung des Vereins am 12.10. 2010 fiel.
Zu Beginn des Abends gab der Vorsitzende Oskar Krüger einen kurzen Überblick über die Geschichte des Vereins: Er ist entstanden aus einer Initiative der Stadt Haltern am See. Nach ersten Veranstaltungen unter Mitwirkung der Wohnbundberatung Bochum und der Halterner Verwaltung wurde im Oktober 2010 der Verein mit zunächst 15 Mitgliedern in die Selbstständigkeit entlassen.
Inzwischen wurde ihm die Gemeinnützigkeit zuerkannt und er hat 32 Mitglieder, deren Zahl immer noch steigt. Öffentlich trat er erstmalig mit seiner Teilnahme am 1. Halterner Bürgerbrunch in Erscheinung. Die eigentliche Arbeit findet jedoch in Arbeitsgruppen statt. Die wichtigsten sind die für Finanzierung und Architektur, die inzwischen eine wahre Fleißarbeit geleistet haben.
Ergebnis ist ein erstes geplantes Projekt in Bahnhofsnähe, in dem 12 bis 14 Wohneinheiten realisiert werden könnten. Besonders wichtig ist zur Zeit die Anmeldung und Vorstellung des Vereins bei der „Regionale 2016“. Am 8. November wird darüber entschieden, welche Projekte – auch finanziell – förderungswürdig sind und alle LiNas hoffen, dass Bürgermeister Klimpel beim nächsten Stammtisch die frohe Botschaft verkünden wird: „LiNa gehört dazu“.
Weiterhin gibt es eine Gruppe Öffentlichkeitsarbeit und eine Gruppe Vereinsleben, die den „Stammtisch“ organisiert, aber auch andere Veranstaltungen, die dem Kennenlernen dienen, wie Boulen im Galenpark oder Fahrten zu ähnlichen Projekten in Dülmen oder Bonn.
Zu der Geburtstagsfeier waren auch die Geburtshelfer der Stadtverwaltung Helmut Lampe und Michael Schniederjan eingeladen, die erfreut waren, welche Fortschritte ihr Baby inzwischen gemacht hat.